Das 4. Spectaculum zu Bechelaren rief und einige Mitglieder brachen auf um sich den Ereignissen
des letzten Jahres zu stellen, damit abzuschließen und nicht zuletzt, durch schöne Erinnerungen zu ersetzen.
Und mit uns ca. 200 wackere Mitstreiter!

Auch Heuer haben wir wieder die Betreuung des Bogenschützennachwuchs übernommen.

Doch von Anfang an:
Freitag Vormittag erfolgte die Anreise zur Nibelungenwiese, dem neuen Veranstaltungsort, direkt an der Donau gelegen - Ein sehr schönes Areal, dass sofort erobert wurde!

Im Vorfeld hatten Hraban und Stony bereits den günstigsten Standort für das Pfeilfangnetz ausgekundschaftet
und so konnte zügig mit dem Aufbau begonnen werden. Hraban, Stony, Englin und Tarmes wurden wieder von
unserem Lieblingshistoriker Michi und als Gast, Wolstein mit „Kampfschmusehund“ Wendy tatkräftig unterstützt.

An Abend brannte das Lagerfeuer bereits hell und so war es ein Leichtes die Töpfe zum Glühen zu bringen.
Auf dem Speiseplan stand Hühnerbulgur mit Gemüse – einfach köstlich! Davon konnten sich auch gleich die
ersten Gäste überzeugen, die sofort zum Mitessen eingeladen wurden.
Hannes der Jausenträger gesellte sich später auch zu uns und es entbrannte ein heißer Handel um eine mitgebrachte
Rohhautlampe. Englin handelte zusätzlich drei köstliche „Schnecken am Spieß“ für die Nachspeise heraus, die wir gerne
mit Gerhard + Freunden teilten.
So ging der erste Tag gemütlich zu Ende.
Am Samstag trafen sich die Gruppen zum gemeinsamen Umzug durch Pöchlarn mit Schweigeminute am Schlosspark.
Am Rückweg stieß der Bürgermeister zu uns um auf der großen Wiese das Fest feierlich zu eröffnen.
Es herrschte reger Zuspruch am Schießstand und besonders Hraban und Tarmes boten ihr gesamtes Können auf um
allen „ Meisterschützen“ auch zu einen Treffer zu verhelfen.
Auch zahlreiche Gewandete erprobten ihre Treffsicherheit. Darüber hinaus konnten wir auch wieder mit Jörg Gieserich
zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Stony widmete sich mit Hingabe seinem neuesten Projekt dem „Holmegardbogen“ aus vorzüglichem Eschenholz.
(Danke an die Prellhawer!) Darüber hinaus stürzte er sich wie üblich in seinen Bildungsauftrag!
Englin überzeugte zahllose Gäste davon, immer schon das Hufeisenwerfen ausprobieren zu wollen und fertigte zwischendurch
Stonys nadelgebundene Socken.
Michi nähte an seiner Leder/Stofftasche und half fleißig am Bogenstand aus.
Wolfgang wärmte die Umgebung mit seinem Schmiedefeuer und erfüllte das Lager mit Wohlklang und Leben.
Nach einem langen und erfolgreichen Tag erklärte sich Hraban bereit für uns zu kochen.
Tarmes und Michi schälten und schnitten „Thors Knolle“ und schon bald stärkten wir uns mit Kesselgulasch.

Am späten Abend gab es Alarm und eine Lagerwache musste aufgestellt werden um angekündigte Diebe
abzuschrecken. Wir sicherten unser Lager durch Stolperseile und räumten alles bewegliche Gut über Nacht in die Zelte.
Gott sei Dank blieb alles ruhig!

Leider regnete es am Sonntag Vormittag, sodass der Besucherstrom erst gegen Mittag einsetzte. Jeder gab auf
seinem Posten sein Bestes und so konnten wir noch einige Nachwuchsschützen glücklich machen.
Englin gab am Nachmittag ihre erste Nadelbindestunde. Nach kurzer Zeit hatte Patrik die Maschen im Griff!
Patrik Gessl – willkommen im Nadelbindeclub!
Um 17:15 Uhr begann es wieder zu regnen und so endete das Fest leider ziemlich abrupt.
Jeder versuchte sein Equipment zu schützen und nachdem die Besucher das Areal verlassen hatten, bauten auch wir rasch ab.
Nach der üblichen Verabschiedungstour machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Alles in Allem ein sehr schönes Fest, dass in der Bevölkerung viel Rückhalt genießt.
Wir konnten interessante Gespräche mit Besuchern und Lagernden führen und viele Gäste an unserem Feuer begrüßen.
Nach langer Zeit präsentierten wir uns wieder als „Langbogenschützentruppe“ und machten für unser Jubiläumsturnier
viel Werbung.

Wir bedanken uns bei Ribana von Peilstein die es uns ermöglicht hat Teil dieses Festes zu sein - Diesmal wird uns Pöchlarn in schöner Erinnerung bleiben!

AD 2013 Englin