Happy Birthday Cave Gladium!
Es wird immer schneller...aber dazu spaeter.
Auf Grund masiven, krankheitsbedingten Personalausfalls war ein kleiner Umweg
ueber Stockerau notwendig, um trotzdem mit wichtigen Dingen wie Sonnensegel,
Kaffee und div. Kuechenutensilien versorgt zu sein. Weitere 6 Stunden Fahrt
durch das schoene Oesterreich und das nicht weniger schoene Byern folgten. Da
Fletchers und Morgans Uhr im Gegensatz zu Angelikas Navi auf Sommerzeit eingestellt
war, entstand fuer beide eine laengere Wartezeit. Geplagt von Langeweile
beschlossen sie ihr Glueck herauszufordern und das Lager inkl. Sonnensegel zu
zweit aufzubauen.Und es hat funktioniert! In 2 Stunden stand das ganze Lager.
Die Holzbeschaffung wurde durch Angelikas Ankunft beschleunigt, so dass das
Einkaufen notwendiger Dinge auch noch schnell im gegenueberliegenden Netto-Markt
erledigt werden konnte. Hernach versuchte Morgan Hraban wuerdig am Kochtopf zu
vertreten. Den Strapazen des Tages Tribut zollend begaben wir und frueh zu Bett.
Alter ALBS Tradition folgend sassen alle fruehmorgens um das lodernde Feuer beim
Kaffe und Tee versammelt. Hochmotiviert stuerzten sich alle in div. Handarbeiten
wie Spinnen, Naehen, Nadelbinden usw. usf. Unter simmulierten Wettkampfbedingungen
wurden viele Werkstuecke schneller als erwartet fertiggestellt.
Die folgenden Tage waren gefuellt mit "Ausschlafen" bis 7 Uhr frueh, etwas ueber
das immer groesser werdende Lagerareal Schlendern, einige Gaeste begruessen, Essen
Kochen und Verspeisen und vor allem Handarbeiten fertigzustellen.
Freitag Mittag oeffneten dann endlich die Haendler ihre Verkaufsstaende und wir
stuerzten uns ins Kaufvergnuegen. Hornnadel, Messingnadel, Messingstecknadel,
Stoff, Holzschuhe, Naschsachen, Sonnenuhr und Opinels wechselten ihren Besitzer.
Die Auftritte der verschiedenen Bands besuchten wir nicht, da wir trotz 200 m
Abstand auch so ganz gut mithoeren konnten. Wie wir im Laufe der Woche feststellen
mussten sind derzeit bei allen Bands wohl besonders zwei, immer schneller werdende
(und darauf schwoert unser Obmann) Lieder sehr beliebt. Die finnische Polka und den
Andro durften wir taeglich mehrmals geniessen.
Am Samstag waren noch 2 Highlights angesagt. Zum Ersten das Zubern und etwas
spaeter die Feuershow. Das zwischendurch stattfindende "Teeren und Federn" war kaum
als Highlight einzuordnen. Der Zuber, von Fletcher und Morgan auch liebevoll
"Hummerkochtopf" (da hat wohl jemand vergessen das warme Wasser wieder abzustellen)
genannt, besticht durch seine Sauberkeit und vor allem durch die Freundlichkeit der
Mitarbeiter. "Porentief gereinigt" machten sich die beiden wieder auf den Weg ins
Lager wo Angelika bereits mit einer etwas eigenwilligen, eintopfartigen Version der
allseits beliebten Gemuesesuppe auf sie wartete.
Am Sonntag folgte mindestens ein Bummel ueber Haendlermeile und Lager. Wir hatten
uns ja Montag extra freigenommen, um Sonntag in der Nacht keine 6 Stunden Fahrt
im Dunkeln auf uns nehmen zu muessen. So beobachteten wir in Ruhe und teilweise
amuesiert die hektischen Abbautaetigkeiten viele Anderer am Sonntag Abend.
Wir gingen den Abbau Montag frueh sehr ruhig an. Wir packten erst alle Sachen in
die Autos und vor den (noch trocknenden) Zelten goennten wir uns Kaffee und
Kuchen in Fletchers "Stammbaeckerei" in Furth im Wald. Kurz vor 12 verabschiedeten
wir uns mit Tanken und letztem Einkauf im Netto-Markt vom CG 2012 und machten
uns auf den langen Weg nach Hause...